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Fritz Hallberg-Krauss: Bilder aus dem Voralpenland
08.05.2010 – 20.06.2010
Fritz Hallberg-Krauss ist der letzte wirkliche Repräsentant der “Münchner Schule” in der Landschaftsmalerei. Als reiner Landschafts- und Freilichtmaler mit dem Blick für die Schönheiten der Natur, die er liebevoll, streng und melancholisch zugleich darstellt, treten die Bildstaffagen dabei in den Hintergrund.Nicht zu unrecht gilt er als der “Maler des bayerischen Voralpenlandes”.
Die Priener Ausstellung zeigt rund 130 Arbeiten mit der Betonung auf dem Spätwerk, das während der Jahre 1940 bis 1945 rund um Endorf entstand.
Masanne Westermann-Rosen
27.03.2010 – 25.04.2010
Die Rosenheimer Malerin, Masanne Westermann-Rosen wird für vier Wochen ihre abstrakte Malerei, die sich durch ein beeindruckendes Spiel zwischen Vorder- und Hintergrund und einer sehr reichen Farbpalette auszeichnet. Das Wechselspiel zwischen Ruhe und Bewegung lässt den Betrachter in eine seelische Landschaft abtauchten, die sich jeder realen Figur entzieht.
Eröffnung: Freitag 26.03.2010, 19:00 Uhr
Vom Chiemgau in den Süden
30.Januar bis 07.März 2010
Anlässlich seines 90. Geburtstags werden Aquarelle, Druckgrafik und Zeichnungen des in Prien lebenden und wirkenden Künstlers gezeigt. Hubers Liebe und Sehnsucht gehört dem Süden. Auf ausgedehnten Reisen besuchte er Italien, Griechenland und den Norden Afrika.
Davon zeugen formstrenge Reiseerinnerungen an griechische Inseln, den mehrfach bereisten Berg Athos, verspielte Aquarelle von Italien, vom Feuer speienden Stromboli und von der Nachbarinsel Lipari, Kombinations-Farbdrucke toskanischer Landschaften, Zeichnungen und Skizzen aus dem Veneto. Aber auch seine Bilder der Landschaften und Berge des Chiemgaus beherrschen reiche Farbkontraste und Strukturen voller Tiefe. Sein Schaffen zeigt ihn nicht in der Tradition der überkommenden Chiemseemaler, sondern als Vertreter einer gemäßigten Moderne.
Ausführliches Künstlerportrait (Kulturförderverein Prien am Chiemsee)>
Kaleidoskop
Arbeiten von Susanne Hepfinger (*1944)
28.11.2009 bis 10.01.2010
Als Kind hat mich schon das Kaleidoskop fasziniert – wie aus einem Grundbestand an Formen und Farben durch Schütteln – also Bewegung – die endlose Vielfalt der Muster entsteht.
So sehe ich in etwa meine Arbeiten – im Kopf wird geschüttelt und so wechseln die Arbeitsweisen und die Materialien und Medien – von klassischen Tapisserieweberei zu textilen, frei hängenden großen Raumobjekten, daneben entstehen die Miniaturskulpturen aus Knochen, von mir als Carninagen betitelt. Zeichnungen, Malerei auf Papier. Daraus entwickelt sich das Thema der „zerschnittenen Malerei“ – das heißt die Leinwand wird zerschnitten und in farbige Kettfäden eingewebt und es entsteht ein ganz eigener räumlicher Effekt.
Bewegung und Beweglichkeit im körperlichen und geistigen ist ein wesentliches Element in meiner Arbeit – so entwickeln sich in den letzten 10 die Installationen, die zu Videos und Live-Performances führen.
Momentan entstehen monochrom oder graphisch gestaltete Arbeiten am Webstuhl und ich experimentiere mit einem interessanten Material.
So habe ich bei den ursprünglich virtuellen Ausstellungen zum Thema der künstlerischen Gestaltung von Alltagsgegenständen wie, T-Shirts, Tragetüten, Kugelschreiber, meine Objekte weitgehend verfremdet und zu neuen Aussagen gebracht.
Von Farbe und Licht
12. September bis 31. Oktober 2009
Zu den unbestritten wichtigsten Künstlern der Landschaftsmalerei Südostbayerns zählt der 1898 in Dresden geborene Arnold Balwé.
Seine Künstlerische Prägung erfuhr er an der Akademie der Bildenden Künste in München in den Jahren 1922 bis 1927 al wohl bedeutendster Schüler von Professor Karl Caspar. Seit 1927 in Feldwies am Chiemsee ansässig war er an zahlreichen Ausstellungen vertreten, so in Amsterdam, Köln, Mannheim, Düsseldorf, Freiburg, und München im Glasplast und als Mitglied der „Neuen Sezession“ im Haus der Kunst.
1945 zeigte er seine Arbeiten bei der ersten deutschen Kunstausstellung nach dem 2. Weltkrieg in Prien am Chiemsee.
Zahlreiche Studienreisen führten ihn zusammen mit seiner Frau, der Malerin Elisabeth Balwé-Staimmer (1896-1973), quer durch Europa.
Am 20. Januar 1983 verstarb der Künstler, dessen Werke in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden sind, in Prien am Chiemsee.
Sein Werk ist geprägt von expressiver Farbigkeit und innerer Leuchtkraft.
Diese Ausstellung ist ein Höhepunkt innerhalb der Ausstellungen der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee.
Kunst im Chiemgau 2009
Jahresausstellung Chiemgauer Künstler![]()
11. Juli bis 30. August 2009
Zentrum der Ausstellungstätigkeit in der Priener Galerie bildet alljährlich die Jahresausstellung bildender Künstler des Chiemgaus.
„Kunst im Chiemgau 2009“ vereint die Arbeiten von rund 60 Malern, Graphikern und Bildhauern und zeigt die Tendenz auf, die während der letzten Jahre die Kunstschaffenden berührte.
Die Studio Ausstellung ist in diesem Jahr dem Bildhauer Carsten Lewerentz (*1959) gewidmet, der in unglaublicher Virtuosität Dinge des Alltags in Holz und Bronze „verformt“ und insbesondere Kleidungsstücke, gleichsam als zweite Haut greifbar macht und damit dem „Sein und Schein“ eine vielschichtige neue Dimension gibt.
Die Ausstellung, die vom Kulturförderverein Prien getragen wird, war in der Galerie im Alten Rathaus vom 11.07. bis zum 30.08.2009 zu Sehen.
Bilder, Monotypien, Grafiken, Zeichnungen
09. Mai bis 21. Juni 2009
Zum 100. Geburtstag zeigt die Galerie im Alten Rathaus in Prien Arbeiten des renommierten Malers und Graphikers Wilhelm Neufeld (1908-1995).
Von Samstag, den 09. Mai bis Sonntag, den 21. Juni 2009, sind Graphiken, Monotypien und Gemälde dieses herausragenden Künstlers zu sehen, der lange Jahre mit seiner Gattin in Chieming am Chiemsee lebte.
Nach dem Studium der Malerei in München und Köln widmete Neufeld sich ab 1948 insbesondere der Buchkunst und war Gründungsmitglied des Bundes deutscher Buchkünstler, von 1963 bis 1975.
Professor für Entwurf, Freies Zeichnen und Formbetrachtung an der Fachhochschule Mainz.
In Chieming begründete er 1979 die „Methusalem-Presse“ in der zahlreiche Drucke mit Illustrationen zu Werken von Goethe, Heraklit, Kafka und Kleist erschienen.
Insbesondere beschäftigte er sich mit den Themen der klassischen Antike und Mythologie.
Parallel zeigt die Städtische Galerie Traunstein die Ausstellung „Wilhelm Neufeld – Urworte, Orphisch“.
Ein Großteil der Werke in Prien ist verkäuflich.
Leonardo Da Vincis Maschinen
Leonardos Gemälde „Mona Lisa“ und „Das letzte Abendmahl“ sind weltberühmt. Seine Leidenschaft galt jedoch seinen wissenschaftlichen und technischen Forschungen. Er hinterließ ein Lebenswerk von über 6000 verschlüsselten Manuskriptseiten. Darunter viele seiner technischen Zeichnungen, Studien und Entwürfe zu den Themen:
Mechanik, Werkzeug- und Militärtechnik, Messgeräte sowie Fortbewegung zu Lande, im Wasser und in der Luft.
Die Ausstellung LEONARDO DA VINCIS MASCHINEN lässt nun die Visionen des Universalgenies lebendig werden. Maschinen und Maschinenelemente,die Leonardo erfunden, erweitert oder verbessert hat, werden in Form von Großmodellen aus Holz gezeigt. Der überwiegende Teil der Modelle ist interaktiv gestaltet und darf angefasst und ausprobiert werden.
Die Umsetzung seiner Skizzen erforderte Jahrzehnte sorgfältiger Recherchen und Auswertungen, denn nach Leonardos Tod gingen seine Notizbücher zum Teil verloren oder verschwanden in privaten Sammlungen und Archiven. Etliche Blätter mussten erst wieder aufgefunden und zugeordnet werden,bis alle Details seiner Visionen zusammengefügt waren. Darüberhinaus schrieb Leonardo,aus Angst vor geistigem Diebstahl, seine Aufzeichnungen in Spiegelschrift und baute kleine Fehler in seine Konstruktionen ein.
Leonardo da Vinci kann zu Recht einUniversalgenie genannt werden. Er war zugleich Maler, Bildhauer, Kunsthistoriker,Anatom, Naturforscher, Architekt, Mechaniker und Erfinder. Durch seine einzigartige Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Technik gelingt es ihm, uns auch noch nach 500 Jahren zu überraschen.Ergänzend gibt die Ausstellung spannende Informationen über Leonardos Leben, seine Zeitgenossen und die Renaissance.
Künstlerlandschaft Chiemsee
27.September bis 23. November 2008
Anlässlich des EuroArt-Kongresses 2008 zeigt der Kulturförderverein Prien in der Galerie im Alten Rathaus und im Heimatmuseum die Ausstellungen “200 Jahre Kunst im Chiemgau”.
Dabei soll vor allem das kulturelle Erbe und die Identität unserer Region dargestellt werden.
Bereits vor 1800 fanden Münchner Künstler den Weg an das “Bayerische Meer”, ab 1828 gründete sich die Künstlerkolonie Frauenchiemsee, die damit zu den ältesten Künstlerorten Europas zählt.
Deren bedeutendste Vertreter waren Maximilian Haushofer(1811-1866),
Karl Raupp(1837-1918) und Josef Wopfner(1843-1927).
Bis 1960 bestand in deren Nachfolge die Gruppe der “Frauenwörter”.Beinahe gleichzeitig entstand in Prien die gesellige Vereinigung der “Bären und Löwen” mit dem bekannten Genremaler Hugo Kauffmann(1844-1915).
Von 1922-1934 bestand, ebenfalls in Prien, die Künstlergruppe “Die Welle”, in deren Umfeld sich rund um den Chiemsee eine herausragende Kunstlandschaft bildete.
Bereits 1945 fand in Prien am Chiemsee die erste Kunstausstellung nach dem 2.Weltkrieg in Deutschland statt, auf der die heutigen Retrospektiven und zeitgenössischen Präsentationen in der Galerie im Alten Rathaus aufbauen.
Die Galerie im Alten Rathaus ist vom 27. September bis 23. November, das Heimatmuseum vom 27.September bis 26. Oktober, von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
(Galerie Mittwoch bis Sonntag, Museum Mittwoch bis Samstag)
Foto: Engelbert Seibertz 1813-1905, „Die Fischerin vom Chiemsee“ Öl auf Leinwand, um 1850 (Kunstsammlung Markt Prien am Chiemsee)
Kunst im Chiemgau 2008
Die Jahresausstellung der Chiem-gauer Künstler ist die zentrale Ausstellung der Galerie. Sie führt die Tradition der ersten Kunstausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland im Jahr 1945 fort. Der Kulturförderverein präsentiert heuer wieder mehr als 50 hiesige Künstler und ihre Werke.
Andreas Kuhnlein
Menschenbilder
Der Bildhauer Andreas Kuhnlein – dessen Werke bisher bei über 260 Ausstellungen in 11 Ländern zu sehen waren – betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Harthölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein menschliches Antlitz. In der Galerie im Alten Rathaus sind zerklüftete Skulpturen zu sehen, die uns fragen lassen: Wer sind wir, wo kommen wir her und wo gehen wir hin.
Mehr unter: www.kuhnlein-bildhauer.de >
Heinrich Kirchner
Heinrich Kirchner lebte von 1902 bis 1984. Der gebürtige Erlanger lehrte als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München. Nach seiner Emeritierung lebte er in Pavolding im Chiemgau und München. Die Gegensätze von Himmel und Erde bestimmten die Spannweite seiner Kunst. Dem Christentum eng verbunden schuf er expressiv abstrahierte Menschen- und Tierplastiken aus
Bronze. Diese Abstraktion machte ihn bekannt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner Werke als Retrospektive.
Kalenderkreis
Zur Geschichte der »Künstlerlandschaft Chiemsee« wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Kataloge und Bücher herausgebracht. Wir alle wissen, dass um 1800 die ersten Künstler an den See kamen, dass ab 1828 die »Künstlerkolonie Frauenchiemsee« entstand, die von den »Frauenwörthern« (1920-1960) abgelöst wurde, wir wissen, dass in Prien die gesellige Künstlergruppe der »Bären und Löwen« bestand (1855-1909) und die »Welle«, deren herausragende Vertreter Paul Roloff und Bernhard Klinkerfuß waren.
Weniger bekannt ist die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, als sich neue Künstlergruppen etablierten.
Mit dem Jahr 1945 beginnt mit der 1. Kunstausstellung nach dem Krieg in Deutschland, im Juli und August, in Prien ein neuer künstlerischer Aufbruch im Chiemgau, der bis heute andauert.
1948 wurde die »Notgemeinschaft Bildender Künstler Gstadt« gegründet, die sich 1969 in »Gemeinschaft Bildender Künstler Chiemsee« umbenannte und bis 1979 existierte.
Die Protagonisten dieser Gruppe waren Markus von Gosen, Konrad Huber und Lenz Hamberger, die für viele andere Künstler standen. Diese Künstler waren auch maßgeblich bei der Gründung der »Künstlergruppe Prien« im Kurhotel Kronprinz im Jahr 1966.
1968 fand die erste Kollektivausstellung statt. Legendär sind auch die Weihnachtsausstellungen dieser Künstlervereinigung.
Ab dem Jahr 1974 gab es die »Kalendergemeinschaft Prien«, die 1975 ihren ersten Kalender herausgeben konnte. Diese Kalender erschienen bis zum Jahr 1994, Nachfolger waren zwei Kalender unter dem Titel »Ein Priener Künstlerkalender«, nun allein von Lenz Hamberger, der diese Tradition bis in die Gegenwart fortführt.
Die Technik der Kalender beruhte zumeist auf Holz- oder Linolschnitt. Nur 1977 und 1978 wurde der Offsetdruck benutzt. Finanziert wurden die Kalender, die nur 30,- bis 40,- DM kosteten, durch Werbung, Priener Banken und der Druckerei Rieder.
Durch ihre geringe Auflage und die Qualität der Abbildungen fanden sie zahlreiche Liebhaber und Sammler.
Die Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus in Prien ist nun – zur 850 Jahr-Feier der Gemeinde – die erste Dokumentation dieses Stückes Chiemgauer Kunstgeschichte.
Robert Mapplethorpe
Porträts und Erotik…
Diese einzigartige Ausstellung in Prien am Chiemsee zeigt einen der weltweit bekanntesten Photographen.
Robert Mapplethorpe, 1946 in New York geboren, fasziniert mit seinem
eigenwilligen Oeuvre aus Schwarzweiß-Photographien. Seit den 70er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts machte er sich zunächst einen Namen als Photograph mit zum Teil provozierenden Photographien aus der Homosexuellen Szene. In den weiteren Jahren entwickelte er sich weiter zu einem vielseitigen Photographen, der über ein breites Spektrum expressiver Möglichkeiten verfügt. Porträts und Erotik sind neben seinen berühmten Blumenbildern das Hauptthema seiner Kunst.
Die Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus nähert sich mit 100 Photographien dem Werk Robert Mapplethorpes und zeigt Werke vom Beginn seiner Arbeit in den 70er Jahren bis hin zu seinem Tod 1989.
Sein Lebenswerk hat zwei Jahrzehnte lang die Fachwelt und die Öffentlichkeit zu heftigen Diskussionen verleitet. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet: Mapplethorpes Bedeutung für die Geschichte der Photographie im ausgehenden 20. Jahrhundert ist heute unbestritten.
Els Barents charakterisiert die Arbeit von Robert Mapplethorpe 1988 wie folgt: “Sein Werk bewegt sich souverän auf des Messers Schneide: es ist brutal und romantisch; berechnend und voller Hingabe; introvertiert und exhibitionistisch; es kennt Intimität und theatralische Posen; es traut sich, auf der Grenze zwischen Kunst und Kitsch zu balancieren. Nur Künstler sind bereit, das Risiko solcher Gratwanderungen einzugehen.” (aus: Robert Mapplethorpe: “TEN BY TEN”, München 1988)
Der international bekannte Kunstexperte, Mapplethorpekenner und derzeitiger Direktor der Galleria d’Arte Moderna, Bologna, Professor Peter Weiermair, fungiert bei dieser, in Deutschland einzigartigen Ausstellung, gemeinsam mit der Priener Tourismus GmbH als Kurator.
Fotos: Copyright © Robert Mapplethorpe Foundation. Used with Permission. All Rights Reserved.
James Rizzi – Sind Comics Kunst?
Was lange umstritten war, ist spätestens seit Künstlern wie James Rizzi geklärt: ja, diese Comics sind Kunst, wunderbare Kunst sogar, die viele nicht mehr missen möchten.
James Rizzi wurde 1950 in New York geboren. Farbenfrohe, comicartige witzige Bilder und Skulpturen sind sein Merkmal, die eine gewisse Ausgelassenheit und Unbe-schwertheit widerspiegeln. Das fast in allen Werken wiederkehrende Thema: New York. Nichts sei für den 54 jährigen so spannend, wie mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen aufzuwachsen und deren Denk- und Lebensweisen kennen zu lernen.
Gerade dieses Interesse an den verschiedenen Kulturen hat James Rizzi auch nach Deutschland geführt. Die Verbundenheit rührt mit Sicherheit auch daher, dass hier ein Großteil seiner Fangemeinde lebt. In Deutschland widmet sich der Künstler auch immer wieder völlig verschiedenen Projekten zu. So entstand zur EXPO 2000 das Rizzi Haus in Braunschweig – ein Synonym für außergewöhnliche Kreativ-Architektur. Für die Volkswagen AG bemalte er den New Beetle. Und nun kommt Rizzi vom 10.März bis zum 01. Mai 2005 mit einem Querschnitt seines künstlerischen Schaffens nach Prien am Chiemsee in die Galerie im alten Rathaus.
Keith Haring
Von 7. Oktober 2004 bis 6. Januar 2004
ist nach Andy Warhol im Jahr 2003 ein weiterer wichtiger Vertreter der Pop Art in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee zu sehen. Die außergewöhnliche Ausstellung zeigt in Zusammenarbeit mit Estate Keith Haring New York ausgewählte Werke des weltweit bekannten Künstlers Keith Haring.
Schmiedekampf – New York City Arbeiten aus den Jahren 2002-2004
27. August bis 26. September 2004
‘Du bist wie New York, Du rotierst nur noch um Dich selbst’. Rotation um sich selbst, die Woody Allen in dem Film “Der Stadtneurotiker” als Charakteristikum seiner Stadt hervorhebt, wird von den meisten Bewohnern und Besuchern dieser Stadt als extrem widersprüchlich und faszinierend zugleich empfunden. Jürgen Schmiedekampf, ein Europäer in New York, versucht, in seinen Bildern der Stadt, die man auch Notate mit poetischen Funken nennen könnte, der alles aufsaugenden Bewegung einen adäquaten und reflektierten Ausdruck zu verleihen. (Prof. Dr. Hans-Joachim Manske)
Andy Warhol Ausstellung 2003
art the world and everything in between
11. September bis zum 23. November 2003 in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee
Nach dem großen Erfolg der Ausstellung der Surrealisten Dalí, Ernst und Miró im Jahr 2001 und der Friedensreich Hundertwasser Ausstellung im Jahr 2002 präsentierte die Priener Tourismusgesellschaft mbh auch 2003 eine einzigartige Ausstellung.
Vom 11. September bis zum 23. November 2003 waren ausgewählte Werke des weltweit bekannten und geliebten Künstlers Andy Warhol exklusiv in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee zu bewundern. Es wurden neben den bekannten Siebdrucken wie die Abbildung von Campbell Suppen Dosen, Coca-Cola Flaschen, Goethe und Mozart auch einige seiner Fotografien und Portraits berühmter Personen wie Politikern und Schauspielern gezeigt.
Andy Warhol gehört ohne Frage zu den wichtigsten Vertretern der Pop Art. Seine Werke erlangten schon zu Lebzeiten Weltruhm und erfreuten sich enormer Beliebtheit.
Hundertwasser Ausstellung 2002
Die Galerie im Alten Rathaus präsentierte 2002 exklusiv in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Wien einen Querschnitt des Schaffens von Friedensreich Hundertwasser:
Graphik – Malerei – Architektur vom 18. April bis 23. Juni 2002
Neben einer Auswahl von Gemälden und Architekturmodellen wurden seine letzten 41 Graphiken (1994-2000) gezeigt, die mit dieser Ausstellung in Prien zum ersten mal der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
Fotos: © J. Harel, Wien
Dalí – Miró – Ernst
Von April bis Juni 2001 präsentierte die Priener Tourismus GmbH die Ausstlluung mit außergewohlichen Werken der Surrealisten Salvador Dali, Joan Miró und Max Ernst.
So gegensätzlich diese drei Maler des Surrealismus auch gearbeitet haben, in dieser Ausstellung wurden sie erstmals gemeinsam gezeigt.














