Galerie wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten geschlossen.

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Auf Grund von Umbau- und Renovierungsarbeiten ist die Galerie im Alten Rathaus bis voraussichtlich Mitte 2016 geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und würden uns freuen, Sie nächstes Jahr in unserern neuen Räumen begrüßen zu dürfen.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie.

07.03.2015-12.04.2015

Willy Reichert (* 1937)

Farbspiele

Willy Reichert geb. 1937 Komposition vor roter Fläche Öl Lwd. 2013 +Der 1937 in München geborene Maler Willy Reichert ist seit mehr als einem halben Jahrhundert in Wasserburg am Inn tätig. Aus der regionalen und überregionalen Kunstszene ist er heute nicht mehr wegzudenken. Seine, von Realismus und Perfektion geprägten, bis hin zur Abstraktion neigenden Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen, bestechen nicht nur durch ihre  Leichtigkeit, Ausdruckskraft und das brillante Farbenspiel, sondern bannen den Betrachter auf das geheimnisvollste. Sie fordern eine intensive Auseinandersetzung mit den Bildkompositionen und –inhalten, die durch lebendige Farbspritzer, feine Linien und Tiefenschärfe zu einer regelrechten Zwischenwelt verschmelzen.

 

01.05.2015 – 21.06.2015

Daisy Campi-Euler (1893-1979) und Hermann Euler  (1900-1970)

Aufbruch in die Moderne

Hermann Euler Sonnenblumen im Bauerngarten um 1947 Öl Lwd. II - KopieAbseits vom Chiemsee, in der Abgeschiedenheit ihres selbst bewirtschafteten Bauernhofes Eichbichl über dem Rinsersee bei Prutting und dessen pittoresker Umgebung, lebte seit 1934 das Malerehepaar Daisy Campi-Euler (1893-1979) und Hermann Euler (1900-1970). Als Mitglieder der Münchner Sezession gehörten beide zu den Wegbereitern der gemäßigten Moderne in der Kunststadt München. Ihr  Werk besticht vor allem durch die Landschaftsbilder aus ihrer näheren Umgebung, sowie zahlreiche, herausragende Stillleben, ein Thema das beide Künstler gleichermaßen beschäftigte, ohne dass sie sich in der künstlerischen Umsetzung zu nahe kamen. Breiten Raum nehmen auch die Werke ein, die nach 1945 auf ausgiebigen Studienreisen entstanden. Beide  zählen heute zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Süddeutschland.

 

04.7.2015-30.8.2015

Kunst im Chiemgau 2015

Künstlerlandschaft Chiemsee

Kunst im Chiemgau 2014 Installation von Carsten Lewerentz Weltverkauf 20142Zentrum des alljährlichen Ausstellungsreigens in der Galerie im Alten Rathaus in Prien bildet die Jahresausstellung Chiemgauer Künstler. Rund 70 Maler, Grafiker und Bildhauer der regionalen Künstlerlandschaft geben einen Einblick in ihr Schaffen der letzten Jahre und zeigen künstlerische Entwicklungen auf. Träger der Veranstaltung ist der Kulturförderverein Prien.

 

Dauerausstellung im Heimatmuseum – Historische Galerie der Chiemseemaler.

15.4.2015-21.6.2015

Dr. Bernhard von Gudden und Ludwig II. 

Psychiater und Märchenkönig

Bernhard von Gudden (1824-1886) Holzstich um 18851824 wurde in Kleve am Niederrhein Johann Bernhard Aloys von Gudden geboren. Sein Wirken als bedeutender Mediziner und Erneuerer der Psychiatrie und deren Heilmethoden steht heute im Schatten seiner gutachterlichen Rolle bei der Entmündigung  König Ludwigs II., mit dem er 1886 den Tod im Starnberger See fand. Die Ausstellung, erarbeitet von dem Schriftsteller Alfons Schweiggert, zeigt Gudden erstmals als Psychiater, Forscher, Hochschullehrer, Gutachter Ludwig II., als Anstaltsleiter und als Mensch. Zentrum der Ausstellung  bildet, die erst vor kurzem neuentdeckte, Totenmaske Guddens aus dem städtischen Museum Rosenheim, die neben der Totenmaske des Königs gezeigt wird.

 

15.7.2015-25.10.2015

Fesch – Frech – Tracht

Der Priener Hut – Zur Geschichte eines Trachtenaccessoires

Priener Festtagshut um 1900Der Priener Hut ist eines der bekanntesten Accessoires der ländlichen oberbayerischen Tracht. Entstanden als Trend gegen die städtische Allerweltskleidung entstand er paradoxerweise gerade aus dieser städtischen Hutmode. 1879 zeigte ihn  seine Schöpferin, die Modistin und Hutmacherin  Anna Kopp, die Huaterer Nanni, erstmals -damals noch als Strohut- in Berlin. 1896 erhielt er auf der Landesausstellung in Nürnberg eine Silbermedaille, als eine vor wenigen Jahren im Chiemgau neu eingeführte Tracht und wurde nach 1920 von den Trachtenvereinen in die heutige Chiemgauer Tracht übernommen.

Galerie Prien.

Die Künstlerkolonie Frauenchiemsee war Mitte des 19. Jahrhunderts europaweit bekannt und begründete den Chiemsee, mit seinem Hauptort Prien, als Malerparadies. Die Berge und der See mit seinen Inseln war zu dieser Zeit die ideale Kulisse für Maler, die insbesondere aus den Großstätten aufs Land kamen.

In dieser Tradition steht Prien am Chiemsee auch heute noch und ist Mitglied der EuroArt, die einen Zusammenschluss europäischer Künstlerkolonien darstellt.

Hier finden Sie den neuen Informationsflyer des Kulturförderverein Prien am Chiemsee e. V. zum Download. Den Flyer gibt es auch in der Galerie Prien und bei der Prien Marketing GmbH.