Lichtblicke | Faszination Holografie.

Hologramme für Prien

Die Marktgemeinde Prien erhielt im Jahr 2016 per Schenkung die Sammlung Günther Dausmann: Eine der größten und bedeutendsten Hologramm-Sammlungen, bestehend aus 130 zertifizierten Objekten, darunter besondere historische Unikate.


Günther Dausmann gilt als führender Pionier der Holografie. Er ist Urheber und Inhaber zahlreicher Patente und war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung und Realisierung der deutschen Ausweis- und Passhologramme.


Im Rahmen einer Sonderausstellung werden die Hologramme vom 24.02. – 01.07.2018 in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee der Öffentlichkeit präsentiert. Gezeigt werden technische Hologramme, darunter eines der weltweit größten mit über 3 qm, herausragende Objekte der Technikgeschichte und faszinierende Portraithologramme. Ergänzt wird die Ausstellung durch Exponate, die den Moire Effekt spielerisch erklären und interaktiv demonstrieren.

Medium zwischen Technik und Kunst.

Hologramme gehören zu den eindrucksvollsten Möglichkeiten moderner Lasertechnologie. Holografische Technik findet Anwendung in der Sicherheitstechnologie, als Messmittel, zur Werkstoffprüfung, in der Architektur als Lichtleitmedium, in der Automobilindustrie und als Speichermedium in der Computertechnologie. Insbesondere inspirierte sie Künstler, mit dem neuartigen Medium und dessen phantastischen Möglichkeiten zu arbeiten.

Durch eine spezielle Aufnahmetechnik mittels Laserlicht werden Objekte unterschiedlichster Art reell und virtuell dreidimensional erfasst. Erst bei entsprechender Beleuchtung der zunächst unauffälligen Bildoberfläche erscheint das dargestellte Motiv für das menschliche Auge erkennbar und es entstehen allansichtige Lichtskulpturen, Raumbilder, zum Greifen nahe und doch nicht zu fassen.

Ähnlich wie mit der älteren Schwester, der Fotografie, experimentierten Künstler mit der Holografie. Durch die holografische Technik scheint die räumliche Illusion des künstlich Dargestellten auf neue Art realisierbar.

In diesem Kontext werden sehr eindrucksvolle, in ihrem Farbspiel begeisternde Kunstwerke unter anderem César Manriques und Werke von internationalen Künstlern aus der Holografie Foundation IRIDESCENCE von Hugues Souparis, erstmals 2017 in Paris und New York vorgestellt, präsentiert.

Holografie als Sicherheitsmerkmal.

Um einen Eindruck von der unmittelbar persönlich erlebbaren Anwendung der Holografie zu gewinnen, widmet sich ein Teil der Ausstellung dem Thema Sicherheitstechnologie und den beeindruckenden Möglichkeiten der Verwendung der Holografie als Sicherheitsmerkmal.

Durch die Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Anbieter von Hochsicherheitspapier und -folien, der Papierfabrik Louisenthal GmbH in Gmund am Tegernsee, wird den Besuchern ein interessanter und selten möglicher Einblick in die faszinierende Welt der Banknoten- und Dokumentenabsicherung gegeben. Louisenthal ist ein Tochterunternehmen des Technologiekonzerns Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH in München, zu deren Kunden Zentralbanken und Hochsicherheitsdruckereien aus über 100 Ländern der Erde gehören.

Führungen durch die Ausstellung.

Sonntag 04.03., 18.03., 01.04. (Ostersonntag), 15.04., 06.05., 20.05. (Pfingstsonntag) 03.06., 17.06.2018 I 14.00 Uhr

Geeignet für die ganze Familie. Dauer 1 h, Keine Anmeldung erforderlich.

Sonderführungen auf Anfrage sind jederzeit möglich. Kosten 20 €
zzgl. Eintritt pro Person. Max 20 Personen pro Führung.

Preise

Erwachsene: Eintritt 5 € | Aufpreis Führung 3 €

Ermäßigt*: Eintritt 4 € | Aufpreis Führung 2 €

Kinder (6 bis 16 Jahre)Eintritt 3 € | Aufpreis Führung  2 €

Familienkarte I (1 Erw., max 2 Kinder bis 16 Jahre): Eintritt 7 € | Aufpreis Führung 3 €

Familienkarte II (2 Erw., max 4 Kinder bis 16 Jahre): Eintritt 14 € | Aufpreis Führung 5 €

Gruppenpreis pro Person (ab 10 Personen): Eintritt 4 € | Aufpreis Führung  2 €

Vorträge.

Donnerstag 12.04.2018 I 18.00 – 21.00 Uhr: Virtual Reality & Augmented Reality

Tauchen Sie ein in eine völlig neue Welt mit der VR Brille im Holodeck im Live Test. In Zusammenarbeit mit dem BayernLab Traunstein.

Regulärer Eintritt.

Donnerstag 14.06.2018 I 18.00 – 21.00 Uhr: 3 D – Druck live!

Eine Produktionsmethode mit weitreichenden Auswirkungen live bei uns in der Galerie im Alten Rathaus. In Zusammenarbeit mit dem BayernLab Traunstein.

Regulärer Eintritt.

After Work.

Donnerstag 15.03. und 17.05.2018 I 17.00 Uhr – 21.00 Uhr

Lounge-Musik, Buffet und Kurzvorträge zur Entspannung am frühen Abend, 15 € pro Person (inkl. Eintritt und Buffet)

Kartenvorverkauf im Ticketbüro Prien und in der Galerie im Alten Rathaus.

Workshops für Kinder.

Dienstag 27.03., 29.05. und 26.06.2018 I 14.00 Uhr

Kindgerechte Führung durch die Ausstellung mit anschließender Gestaltung von 3 D- Collagen mit Hologrammen.

Für Kinder von 6 – 12 Jahren, 3 € pro Kind,
Dauer 2,5 h
Kindergeburtstage auf Anfrage

Anmeldung erforderlich unter mlehmann@tourismus.prien.de

Jazz in der Galerie.

STAUBER & FRIENDS „COLOURS OF JAZZ“
Zusatzkonzert am Sonntag, 15.04.2018 | 18.00 Uhr

Caeroline Landry (voc), Philipp Stauber (git), Jan Eschke (p)
15 € pro Person (inklusive Eintritt)

Einlass und Getränke: ab 17.00 Uhr
Konzertbeginn: 18.00 Uhr

Kartenvorverkauf im Ticketbüro Prien und in der Galerie im Alten Rathaus.

Mit freundlicher Unterstützung von:.

Hans Herbert Hartwieg.

Künstler am Chiemsee | 24.02. – 01.07.2018

Die Werke von Hans Herbert Hartwieg, geboren 1922 in Hamburg, stellen ein Pendant ebenfalls raumgreifender Arbeiten zu den in der Galerie vorherrschenden Hologrammen dar.

Hartwieg zeigt damit zugleich die ungewöhnliche Bandbreite seines Schaffens. Sie reicht von seiner lyrisch-konkreten bis zu seiner geometrisch-mathematischen Ausdrucksweise. Auch seine technischen Ambitionen beeinflussen seine Gestaltungsweise.

Hans Herbert Hartwieg

Stets mit dem Pinsel gemalt schafft er so einerseits sfumatische Übergänge und andererseits dem diametral entgegengesetzt streng geometrische Formen. Diese exakt mathematisch entwickelt schneidet er oft auch mit der dafür erforderlichen Präzision aus dem Bild heraus und setzt sie zur Erzielung verlaufender Gegenkontraste umgekehrt wieder ein: als so von ihm genannte Eigenintarsien. Auch geht er aus der Zwei- in die Dreidimensionalität über und fügt elektronische Elemente zum Leuchten und Beleuchten hinzu. Viele dieser Ambitionen kombiniert er in ein und demselben Werk. Besonders beispielhaft ist hierfür sein „IWAPI“.

Der Künstler setzt einer ständig wachsenden Informations- und Aktionsflut Impulse der Ruhe und Besinnung entgegen. Mit seiner Malweise zählt er zur Konkreten Kunst.

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